Teilnehmerstimmen
Mehr Sicherheit bei Planungen mit dem EEWärmeG
Abb.: Uwe Bumann - Fotolia.com
Theorie und Praxis des aktualisierten Erneuerbare-Energien-Wärmegesetzes
(inkl. Kälte)
Knapp 80 Fachplaner, Betreiber, TGA-Anlagenbauer und Hersteller von TGA-Systemen und Komponenten besuchten am 7. und 8. September in Berlin und Frankfurt die Veranstaltung von cci Schulung „Mehr Sicherheit bei Planungen mit dem Erneuerbare-Energien-Wärmegesetz (EEWärmeG)“.
Nach einem Einführungsbeitrag von Dr.-Ing. Manfred Stahl (Herausgeber cci Zeitung) über die wichtigsten Inhalte und Forderungen des EEWärmeG zeigte Claus Händel (Fachverband Gebäude-Klima, FGK) die Verknüpfungen des EEWärmeG zur EnEV und zur DIN V 18599 auf. Anschließend ging es in die praktische Umsetzung des EEWärmeG, die anhand von Beispielgebäuden von Dr. Stahl für den Fall „Wärmearbeit größer als Kältearbeit“ und von Händel für den Fall „Kältearbeit größer als Wärmearbeit“ aufgezeigt wurden. In einem vertiefenden Vortrag erläuterte Dr.-Ing. Christoph Kaup (Howatherm) technische Möglichkeiten und Potenziale der Wärme- und Kälterückgewinnung in RLT-Anlagen als Ersatzmaßnahme im EEWärmeG, und abschließend berichtete Fachplaner Sven Senkel (domotec Ingenieure) über seine Erfahrungen mit der Umsetzung des EEWärmeG beim Projekt Universität Duisburg.
Die vielen Diskussionen zu den Vorträgen und in den Pausen zeigten, wie hoch die Unsicherheiten bei der Anwendung des EEWärmeG in der Praxis immer noch sind - auch im Kontext zur EnEV - und dass man oft auf planerisches Fingerspitzengefühl und logisches Interpretieren der Paragraphen angewiesen ist, um sich möglichst nahe an das oft diffuse EEWärmeG heranzutasten.
Weitere Schulungstermine sind in Vorbereitung. (MS)














