24. Oktober 2018 Autor: Volker Jochems

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  • Leserfrage: Lüftungsgeräte nach 2020
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Leserfrage: Lüftungsgeräte nach 2020

Ein Leser fragt nach künftigen Anforderungen an Lüftungsgeräte. Womit rechnen Sie?

(Abb. Airflow)(Abb. Airflow) Diese Frage eines Leser an die Redaktion erreichte uns:
"Wir planen zur Zeit ein größeres Sanierungskonzept für Lüftungsanlagen (14 x 40.000 m³/h). Die Ausführung wird sich bis über das Jahr 2020 hinziehen. Können Sie uns bereits mitteilen, mit welchen Anforderungen wir voraussichtlich bis dahin rechnen müssen - ÖDRL, EEG Wärme, EnEV usw.?"

Was an künftigen Anforderungen normativ und energetisch auf uns zu kommen wird, kann niemand sicher sagen. Aber ein wenig spekulieren kann man schon. Darum geben wir die Frage an unsere Leser weiter:
Was meinen Sie, liebe Leser, in welchen Bereichen könnten sich Anforderungen und Auflagen entwickeln und in welche Richtung könnte es gehen, welche neuen Grenzwerte erwarten Sie? Oder auch anders gefragt, was würden Sie sich wünschen?

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Artikelnummer: cci62510

Kommentare (3):

Die Energieeffizienz von Lüftungsgeräten wird in der Ökodesign-Richtlinie (ErP) der EU behandelt.

Um den weltweiten Energieverbrauch zu reduzieren werden die Anforderungen an die Energieeffizienz für Lüftungsgeräte immer weiter verschärft.

Was passiert jedoch mit der weiteren Luftführung, den Luftbehandlungsprodukten bis hin zur Bewertung ganzer Lüftungsanlagen?

Auch diese Baugruppen haben einen großen Einfluss auf die spezifischen Ventilatorleistungen.

Vor dem Hintergrund der neuen Anforderungen gemäß Ökodesign-Richtlinie wird die Reduzierung der Energieaufwendung in Lüftungsanlagen immer bedeutender.

Daher wird sich zukünftig das Augenmerk auch auf sämtliche Komponenten einer Lüftungsanlage wie zum Beispiel auf Jalousieklappen, Heizregister, Kühlregister, Luftfilter, Schalldämpfer, Lüftungsgitter, sowie auf die Luftführung richten müssen.

Joachim Drechsler, airleben GmbH
02.11.2018
Meiner Meinung nach müssen die künftigen Lüftungsanlagen kommunikativ sein:
sowohl die intern verbaute Peripherie, als auch die Kommunikation in eine Cloud.
Dadurch können Energiebilanzen nachhaltig verifiziert werden, Serviceeinsätze nach Bedarf sehr effizient und auch vorausschauend geplant werden (Stichwort „Predictive Maintenance“) und von überall auf die Anlage zugegriffen werden. Das fördert die Effizienz, Nachhaltigkeit und legt den Grundstein für die IoT-Kommunikation. Ist heute schon Möglich und sollte 2020 in der Grundausstattung sein.

Markus Hueter
02.11.2018
Der FGK forderte schon im Februar 2017 hinsichtlich der Zusammenführung der Energiesparverordnung (EnEV) und des Erneuerbaren-Energien-Wärmegesetzes (EEWärmeG) im GEG die Dichtheit der Leitungsnetze zu berücksichtigen. Durch dichte Netze können etwa 15% der thermischen Energie und über 40% der elektrischen Förderenergie von Lüftungsanlagen eingespart werden. Der FGK hat vorgeschlagen den §15 der bisherigen EnEV um einen Absatz 6 mit einer Anlage 4b zu ergänzen. Damals wurde die Dichtheitsklasse B als Mindestanforderung gefordert.
Ausgehend von durchschnittlichen Leckagen von 15-40% bei einem Gesamtsystems würde diese Forderung zwar eine deutliche Verbesserung darstellen, spiegelt jedoch nicht den aktuellen Stand der Technik wieder. So kann z.B. mit dem Aeroseal-Verfahren die Leckage um durchschnittlich 90% reduziert und eine Dichtheitsklasse C garantiert werden. Das Verfahren lässt sich problemlos im Gebäudebestand als auch bei neuen Installationen effizient anwenden. Die Amortisation der Abdichtung liegt bei 1-5 Jahren, je nach Anlagentyp, Luftmengen etc. Ein entsprechendes Kalkulationsprogramm gibt es z.B. von MEZ-TECHNIK, Aeroseal und Lindab.
Bevor die Dichtheit der Leitungen und Komponenten nicht gewährleistet ist, braucht man sich über Retrofit, smarte Lösungen etc. keinen Kopf zerbrechen!
Jörg Mez 09.11.2018

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