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11. Oktober 2019 Autor: Sabine Andresen

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Definition: Smarte Produkte, smarte Wohn- oder Nichtwohngebäude

Wie ist "smart" eigentlich genau definiert, und was sind die Unterschiede zwischen smarten Produkten, Smart Home und Smart Building?

Smarte Produkte und Smart Home: Ganz allgemein ist ein smartes Produkt ein technisches Gerät, das durch die Einbettung von Informationstechniken über Fähigkeiten verfügt, die über seine ursprüngliche Bestimmung hinausgehen. Die erweiterten Fähigkeiten solcher Geräte bestehen darin, Daten zu erfassen, zu verarbeiten und zu speichern und mit ihrer Umgebung zu interagieren.
Smarte Produkte sind Basis eines Smart Homes. Smart Home dient als Oberbegriff für technische Verfahren und Systeme in Wohnräumen und -häusern, in deren Mittelpunkt eine Erhöhung von Wohn- und Lebensqualität, Sicherheit und effizienter Energienutzung auf Basis vernetzter und fernsteuerbarer Geräte und Installationen sowie automatisierbarer Abläufe steht. Mittels Smart-Home-Technologie werden mit dem Internet verbundene und zum Teil auch untereinander vernetzte Haushaltsgeräte und -systeme (per App oder Sprachassistenten) gesteuert. Dabei besitzt das Smart Home eine eigene Programmierschnittstelle, die gegebenenfalls auch via Internet angesprochen und über Anwendungssoftware und Apps gesteuert werden kann.

Wie kann man nun smarte Nichtwohngebäude definieren? Im Gegensatz zu Smart Home gibt es smarte Zweckgebäude schon viel länger, als der Begriff "smart" mit Gebäuden in Verbindung gebracht wird, und das Verständnis von "smart" ist hier etwas anders gelagert als bei Smart Homes. Diese Gebäude werden eigentlich eher als "intelligent" bezeichnet: Intelligente Gebäude passen sich sowohl der Umgebung als auch den Anforderungen der Nutzer dynamisch an. Eine wichtige Rolle spielt hier die Gebäudeautomation, die von Anfang an gewerkeübergreifend geplant werden sollte. Dann bieten Gebäude Komfort, einen höheren wirtschaftlichen Nutzen und ökologische Vorteile. "Nutzer eines Gebäudes müssen nichts weiter tun, als sich natürlich zu verhalten. Die im Gebäude verbaute Technik samt dazugehöriger Logik versucht, jedem das zu geben, was er braucht. Optimale Temperatur, frische Luft, optimale Beleuchtung, Zugang zu Räumen, Sonnenschutz, Vernetzung mit Menschen, Informationen und vieles mehr. Natürlich bedarf es auch einer Schnittstelle, falls die Vorstellungen des Nutzers von optimal einmal von denen des Gebäudes differieren. In einem wirklich smarten Gebäude sollte das allerdings selten vorkommen", ist in einem Blogbeitrag der Dial GmbH, Lüdenscheid, zu lesen.

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