27. September 2018 Autor: Volker Jochems

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Reflex: Betriebswasser-Nachspeisearmaturen

Enthärtung "Fillsoft II"Enthärtung "Fillsoft II" Entsalzung "Fillsoft II Zero" (alle Abb. Reflex)Entsalzung "Fillsoft II Zero" (alle Abb. Reflex) Wasseraufbereitung "Fillsoft" Wasseraufbereitung "Fillsoft" In Kühlsystemen sollte das Wärmeträgermedium Wasser immer in ausreichender Menge und Qualität vorhanden sein, damit die Wärmeübertragung gewährleistet werden kann. Dabei ist die kontinuierliche Nachspeisung des Anlagenwassers eine Voraussetzung, denn die Verringerung des Systemdrucks und ein Verlust des Wassers zu einem gewissen Anteil ist über die Betriebsdauer hinweg unvermeidbar. Zudem ist eine Mischung von Brauch- und Trinkwasser auf jeden Fall zu vermeiden, um das Trinkwasser vor Verunreinigungen zu schützen. Nachspeisearmaturen wie die "Fillset Compact" oder die "Fillcontrol Plus Compact" von Reflex erfüllen die Anforderungen der DIN EN 1717 und der DIN 1988 für sicheres Nachspeisen – ebenso wie vollautomatische Nachspeisesysteme mit Pumpensteuerung, wie sie beispielsweise der "Variomat" bietet. Automatische Nachspeisesysteme haben den Vorteil, dass sie konstant den Druck in der Anlage überwachen, Leckagen erkennen und je nach Bedarf Wasser nachspeisen. Darüber hinaus lässt sich der Status der Enthärtungs- und Entsalzungssysteme ablesen.
Die Verwendung von Trink- als Betriebswasser kann sich für das System als problematisch erweisen. Denn im Trinkwasser sind Erdalkali- und Hydrogencarbonat-Ionen sowie Sauerstoff enthalten. Im System kann es daher zu Steinbildung und bei entsprechenden Leitungsmaterialien zu Korrosion kommen. Abhilfe schafft die entsprechende Aufbereitung des Betriebswassers. Um die Vorgaben der VDI 2035, Blatt 1 „Vermeidung von Schäden durch Steinbildung in Warmwasserheizungs- und Wassererwärmungssystemen“ sicher zu erfüllen, sollte auf enthärtetes oder entsalztes Wasser zur Nachspeisung gesetzt werden.
Reflex nietet zwei Produkte zur Wasseraufbereitung, die nach dem Prinzip des Ionenaustauschs arbeiten: "Fillsoft" für die Wasserenthärtung zur Vermeidung von Steinbildung bis zu einer Gesamthärte von ungefähr 0° dH und "Fillsoft Zero" für die Enthärtung sowie gleichzeitige Entsalzung zur Vermeidung von Steinbildung und Korrosion. Die Enthärtungs- oder Entsalzungspatronen ergänzen alle Nachspeisesysteme, sodass Füll- und Ergänzungswasser kontrolliert und aufbereitet in die Anlage eingespeist werden. Zur Verdopplung der Kapazität können zwei Patronen in das System integriert werden. Dabei wird empfohlen entweder zu enthärten oder zu entsalzen. Eine Mischung der Patronen bietet keinen Mehrwert. Ob "Fillsoft" oder "Fillsoft Zero" benötigt wird, ist von der regionalen Gesamtwasserhärte, den verbauten Systemkomponenten, deren Materialien sowie der Kühlleistung abhängig. Empfohlen wird, die Eigenschaften des aufbereiteten Wassers regelmäßig zu überprüfen, um dauerhaft einen störungsfreien Betrieb zu gewährleisten.

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