28. März 2019 Autor: Thomas Reuter

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LTG: Dezentrale Regelung von Luft-Wasser-Systemen

Mit der LTG-Reglerfamilie "Connected Intelligence" für LTGs dezentrale Lüftungs- und Klimageräte wird die Regelungsintelligenz von der Gebäudeleittechnik in die Feldebene verlagert. (Abb. © LTG) Mit der LTG-Reglerfamilie "Connected Intelligence" für LTGs dezentrale Lüftungs- und Klimageräte wird die Regelungsintelligenz von der Gebäudeleittechnik in die Feldebene verlagert. (Abb. © LTG) Mit „LTG ConnectedIntelligence“ bietet die LTG ein dezentrales Regelungssystem für ihre Luft-Wasser-Systeme (Fassadenlüftungsgeräte, dezentralen Schullüftungsgeräte und Ventilatorkonvektoren), das autonom Luftmengen und Wärme- bzw. Kälteeintrag bedarfsgerecht steuert. Die Modbus-fähigen Regler können die Temperatur-, CO2- oder VOC-Messfühler sowie die am Bediengerät eingestellte Soll-Temperatur auslesen und die dezentralen Lüftungs- und Klimageräte ansteuern. Das Konzept ermöglicht das raumindividuelle Lüften und Klimatisieren unabhängig von der Gebäudeleittechnik (Insellösung bei kleinen Zonen), denn "ConnectedIntelligence" verlagert die Regelungsaufgaben in die Feldebene, was auch einen verringerten Verdrahtungsaufwand zur Folge hat. Im Vergleich zu einer GLT-Anbindung können die Kosten laut LTG im Idealfall mindestens halbiert werden, ganz abgesehen vom Aufwand für die Fehlerbeseitigung vor Ort. Gehören mehrere Geräte zu einer Regelungszone, lassen sie sich im Verbund betreiben. Dann agiert ein Regler als Master und steuert die anderen Geräte der Zone. Auf der Steuerplatine sind die Regelkreise für Raumtemperatur und Luftqualität sowie Regelszenarien werksseitig integriert. Die Kommunikation innerhalb einer Klimatisierungszone erfolgt per Modbus. Statusdaten oder Störungsmeldungen können an die GLT gesendet werden. Dafür genügt es, die Masterregler an die GLT anzubinden, was kostengünstiger ist als die Vernetzung aller Messfühler und Aktoren. Wird beispielsweise ein Großraumbüro in Zweier-Büros aufgeteilt oder ein Ruhearbeitsraum abgeteilt, lässt sich die dezentrale Regelung an die neue Raumaufteilung anpassen. Denn die dezentralen Geräte in einem Bürogebäude sind typischerweise in jeder zweiten Achse positioniert. Eventuell müssen Überstromöffnungen in den neuen Wänden vorgesehen werden. Ansonsten beschränkt sich der Aufwand auf das Umprogrammieren der dezentralen Regler. Eine Zentralanlage an eine neue Raumaufteilung so anzupassen, dass eine raumweise Bedarfslüftung weiterhin möglich ist, sei laut LTG ungleich schwieriger.

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