1. März 2018 Autor: Dr.-Ing. Manfred Stahl

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  • Feuchterückgewinnung in der Wohnungslüftung
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Feuchterückgewinnung in der Wohnungslüftung

Donnerstag ist Techniktag. Eine neue Broschüre behandelt die Frage "Wie sinnvoll ist Feuchterückgewinnung in Wohnräumen?"

Wie sinnvoll ist eine Feuchterückgewinnung in Wohnungslüftungsanlagen? Ein Whitepaper soll Antworten geben. (Abb. Recair)Wie sinnvoll ist eine Feuchterückgewinnung in Wohnungslüftungsanlagen? Ein Whitepaper soll Antworten geben. (Abb. Recair) Ersteller des fünfseitigen Whitepapers ist das niederländische Unternehmen Recair B.V., Hersteller von Luft-Luft-Wärmerückgewinnungssystemen für Lüftungsanlagen besonders im Wohnbereich. "Aus energetischer Sicht ist in Anlagen zur Wohnungslüftung eine hohe Feuchterückgewinnung (Anmerkung: durch den Einsatz von Latentwärmeübertragern) aufgrund der hohen Energiekapazität der Luftfeuchtigkeit höchst interessant. Es stellt sich aber die Frage, ob die Bewohner und das Raumklima von der hohen Feuchterückgewinnung profitieren oder ob die zusätzliche Feuchtigkeit ein ideales Umfeld für Mikroben und Schädlinge schafft", so steht es in der Einleitung. Für ein gesundes und behagliches Raumklima verweist man auf eine optimale Luftfeuchte zwischen 35 und 70 %. Wie aber ändert sich beim Betrieb einer Wohnungslüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung im Jahresverlauf die Raumluftfeuchte? Dazu hat Recair ein mathematisches Modell entwickelt, bei dem über ein Jahr im Stundentakt die Raumluftfeuchte beim Betrieb einer Lüftungsanlage mit Enthalpiewärmeübertrager (einfacher Luftwechsel) berechnet wird. Berücksichtigt werden dabei die Feuchteabgabe durch den Betrieb der Wohnung (Personen, Pflanzen, Kochen, Duschen), der Einfluss der Außenluft und der Zuluft im Jahresgang, der Abluft (Feuchteabführung) und der Feuchterückgewinnung im Enthalpieübertrager. Startwert ist der 1. Januar mit einer Raumtemperatur von 20 °C und einer Feuchte von 50 %.

Die Ergebnisse dieser Modellrechnungen lesen Mitglieder in der Broschüre unter "Anhänge". Ihre Meinungen dazu an redaktion@cci-dialog.de sind sehr willkommen.

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Artikelnummer: cci59768
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Kommentare (1):

Wir begrüssen die Diskussion zum Thema sehr. Die Ergebnisse dieses Berichtes jedoch decken sich nicht mit unseren Erfahrungen: In belüfteten Räumen haben wir während der Heizperiode nie zu hohe Luftfeuchtigkeit gemessen.
Bei 100% Luftwechsel (wie in diesem Bericht) müsste der Feuchteeintrag enorm sein, um die Luftfeuchtigkeit m Raum zu steigern. Bei den durchschnittlichen Belegungen und Nutzungen ist dies selten gegeben.
Ein guter Enthalpie-Gegenstromwärmetauscher gewinnt rund 60 - 70% der Feuchte zurück. Rund ein Drittel muss demnach durch den Nutzer eingetragen werden, um die Feuchte zu halten.
Es ist aus unserer Sicht eher so, dass selbst ein Enthalpie-Tauscher alleine nicht ausreicht um in der Heizperiode die Feuchte hoch genug zu halten. Die Luftwechsel entsprechend der Nutzung zu Reduzieren (zB CO2 regelung) ist eine sinnvolle Ergänzung um die Vorteile der Enthalpie-Tauscher voll auszunutzen.
Ich stehe gerne für die Diskussion bereit.
Peter Müller, Polybloc AG, Winterthur
Peter Müller 01.03.2018

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