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27. November 2018 Autor: Dr.-Ing. Manfred Stahl
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Das neue GEG 2019 - erste wichtige Inhalte und Änderungen (November 2018)

Die Redaktion von cci Wissensportal fasst wichtiger Punkte aus dem Entwurf des Bundeswirtschaftsministeriums vom 1. November zu einem "Gesetz zur Vereinheitlichung des Energieeinsparrechts für Gebäude", kurz zum künftigen Gebäudeenergiegesetz (GEG)  zusammen.

Vorbemerkung: Ob es der jüngste GEG-Entwurf zur Zusammenführung der Energieeinsparverordnung (EnEV) und dem Erneuerbare-Energien-Wärmegesetz (EEWärmeG) tatsächlich schafft, auch die weiteren Hürden zu überwinden - also die Zustimmung weiterer Ministerien und der Bundesländer - ist derzeit noch völlig offen. Einige wichtige Punkte, die cci Wissensportal aus dem fast 180 Seiten starken GEG-Entwurf (Text des Gesetzes und Begründungen) zusammengefasst hat, zeigen zwar in eine mögliche Richtung - aber weitere Änderungen bis zum endgültigen Gesetztestext sind durchaus möglich.

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Artikelnummer: cci74312

Kommentare (3):

Legen wir also das Geschäftsfeld Energetische Inspektion zu den Akten.
Durch die Herausnähme der Nichtwohngebäude schrumpft die Anlagen Anzahl von 500.000 auf einige wenige Luxus Wohnkomplexe. Nichts womit man sich ernsthaft beschäftigen müsste.

Das ganze nach Schulung einige Tausend Personen der Branche.

Nehmen wir das Versagen unserer Interessenvertreter als Regelfall hin und gehen zur Geschäftsordnung über?

Passend im Kontext arbeite ich gerade eine 600 g schwere Werbeschrift des FGK durch. „der Politik die richtigen Antworten zu geben und unseren Brancheninteressen effizient und zielgerichtet zu bündeln“ ist das Versprechen. Aber welche Branche? Auch andere Anlagenbauer der LüKK werden hier gern ihre Antworten hören, nachdem wir einiges in dieses Geschäftsfeld investiert haben.
Andreas Kettermann 02.12.2018
Anmerkung der Redaktion:

Sorry, Herr Kettermann, hier müssen wir ein Veto einlegen. Im Entwurf zum neuen GEG ist nirgendwo die Rede davon, die energetischen Inspektionen an Klimaanlagen in Nichtwohngebäuden zu streichen (was übrigens der EU-Richtlinie EPBD widersprechen würde und verboten ist). Es geht bei diesem Thema genau um drei Punkte, die ein wenig neu sind:

Es könnte sein, dass die Anforderungen an energetische Inspektionen im Hinblick auf Leistungen von 12 bis 70 kW und über 70 kW ein wenig geändert werden. Bei Leistungen über 70 kW verweist das GEG eindeutig als Basis zur Durchführung auf die DIN SPEC 15240.

Auf jeden Fall bleibt die Inspektionspflicht generell für LüKK-Anlagen von 12 bis 70 kW bestehen.

Positiv dürfte sein und auch für Belebung sorgen, dass künftig die Inspektionspflicht einer LüKK-Anlage auf dem Gebäudeenergieausweis klar deklariert aufgeführt werden soll (muss). Ich sehe das durchaus als einen leichten Turbo für das bisher so vernachlässigte Inspektionsgeschäft.
Dr.-Ing. Manfred Stahl 04.12.2018
Wenn ich den folgenden Satz richtig verstehe und auf den mir bekannten Gebäudebestand beziehe, muss ich Herrn Kettermann beipflichten.
"Klimaanlagen in Nichtwohngebäuden werden von der Inspektionspflicht ausgenommen, wenn das Gebäude
mit einem System für die Gebäudeautomation und Gebäuderegelung ausgestattet ist."
Welches größere Gebäude ist nicht mit einer GA ausgestattet?
Gerne lasse ich mich eines Besseren belehren.

Grundsätzlich sehe ich einen Handlungsbedarf bei den Aufsichtsbehörden die energetischen Auflagen zu kontrollieren. Die Ziele Gebäude effizient zu machen werden verfehlt, da wir es mit dem gleichen System wie bei den Autos zu tun haben. Es wird in der Planung eine thoretisch Betrachtung durchgeführt, die kaum was mit dem Betrieb der Gebäude zu tun hat.

Ich würde mir auch mehr Sachkenntnis beim FM wünschen, um somit die Auftraggeber auf Inspektions- Pflichten, Nachbesserungen durch Geseztzesänderungen und Möglichkeiten zu energetischen Optimierungen aufmerksam machen zu können.
Stephan Förster 12.12.2018

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